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	<title>WK LEGAL Online Blog &#187; uwg</title>
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	<description>Wirtschaft &#38; Recht. Synchron.</description>
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		<title>Wissen, was Recht ist: Social Media Marketing &amp; Recht – Teil 2 –</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 08:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Weste M.B.L.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Recht]]></category>
		<category><![CDATA[abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[irreführende werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Schleichwerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[unzulässige Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[uwg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige Teil unserer Serie befasst sich mit den Risiken der unlauteren Werbung und sog. „Schleichwerbung“ im Bereich des Social Media Marketings. Rechtliche Grundlagen für die Beurteilung der Zulässigkeit von Werbung bildet das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie speziell im Bereich von Social Media Marketing das Telemediengesetz (TMG). „Schleichwerbung“ stellt im Bereich Social Media [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/medienrecht/social-media-recht/wissen-was-recht-ist-social-media-marketing-recht-%e2%80%93-teil-2-%e2%80%93' addthis:title='Wissen, was Recht ist: Social Media Marketing &#38; Recht – Teil 2 – ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Teil unserer Serie befasst sich mit den Risiken der unlauteren Werbung und sog. „Schleichwerbung“ im Bereich des Social Media Marketings. Rechtliche Grundlagen für die Beurteilung der Zulässigkeit von Werbung bildet das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie speziell im Bereich von Social Media Marketing das Telemediengesetz (TMG).</p>
<p>„Schleichwerbung“ stellt im Bereich Social Media Marketing regelmäßig eine der häufigsten Arten unzulässiger Werbung dar. Teilweise erfolgt diese &#8220;Schleichwerbung&#8221; unbeabsichtigt und ohne Kenntnis des Werbenden, da die Grenzen zwischen redaktionellen Beiträgen und Schleichwerbung fließend sein können.</p>
<p>Nach § 4 Nr. 3 UWG handelt unlauter, wer den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiert. Ergänzt wird diese Vorschrift durch § 6 Abs. 1 Nr. 1, 2 TMG, wonach kommerzielle Kommunikation klar als solche zu erkennen sein muss und die natürliche oder juristische Person, in deren Auftrag die kommerzielle Kommunikation erfolgt, klar identifizierbar sein muss. Dieses sog. Trennungsgebot hat seinen Ursprung im Presserecht und besagt, dass Werbung streng von redaktionellen Inhalten zu trennen ist.</p>
<p>Im Rahmen der Beurteilung, ob es sich um die Verschleierung des Werbecharakters einer Kampagne handelt, ist entscheidend, ob ein durchschnittlich informierter Internetnutzer den Werbecharakter erkennt oder nicht. Da es hierfür keine gesetzlichen Vorgaben gibt, ist eine pauschale Einordnung in zulässiges Social Media Marketing und unzulässige Schleichwerbung nicht möglich. Hier kommt es im Wesentlichen auf die Gesamtumstände des Einzelfalles an, wie z. B. Art der Werbung, Zielgruppe, etc. an.</p>
<p>Verstöße gegen das Verbot irreführender Werbung nach § 5 UWG bilden ebenfalls eine regelmäßig festzustellende Art der unzulässigen Werbung. Dass unwahre Werbeaussagen verboten sind, ist den meisten hierbei noch bewusst. Irreführend ist eine Werbeaussage aber auch schon dann, wenn sie lediglich von einem kleinen, nicht völlig unbeachtlichen Teil der Angesprochenen missverstanden werden kann. Entscheidend ist dabei nicht das Verständnis des werbenden Unternehmers, sondern der jeweilige Eindruck, den die Werbung beim Publikum erweckt. Auch hier wird wiederum auf den durchschnittlich informierter Verbraucher abgestellt.</p>
<p>Irreführend können darüber hinaus auch fehlende oder unzureichende Informationen über die Bedingungen für die Inanspruchnahme von Verkaufsförderungsmaßnahmen wie Preisnachlässe, Zugaben oder Geschenke (§ 4 Nr. 4 UWG) oder nicht klar und deutlich angegebene Teilnahmebedingungen bei Preisausschreiben oder Gewinnspielen mit Werbecharakter (§ 4 Nr. 5 UWG) sein. Werbeflächen sind teuer und eine Überfrachtung mit rechtlichen Hinweisen wirkt nicht zuletzt abschreckend. Dennoch gilt es in diesem Zusammenhang einige wesentliche Dinge zu beachten, um Risiken zu minimieren.</p>
<p>Im Bereich des sog. Permission Marketing und des Viralmarketing sehen sich Unternehmen regelmäßig mit dem Verbot der unzumutbaren Belästigung (§ 7 UWG) in Form des Spammings konfrontiert. Während sich dies bis vor Kurzem noch vornehmlich auf den Versand von E-Mails beschränkte, findet die Kommunikation zunehmend auf den Social Media Plattformen statt. Während die Rechtsprechung im Fall von unerwünschter E-Mail Werbung unstreitig von einer unzulässigen und unzumutbaren Belästigung ausgeht, fehlt es an einschlägiger Rechtsprechung zu der Frage, ob über Social Media Plattformen versendete Nachrichten als elektronische Post im Sinne des UWG zu bewerten sind und die unverlangte Zusendung von Werbung innerhalb einer Social Media Plattform damit ebenfalls als unzumutbare Belästigung zu beurteilen ist, oder ob der Nutzer von Social Media Plattformen, dem Zweck einer solchen Plattform entsprechend, zumindest konkludent sein Einverständnis erteilt hat, auch von Dritten Nachrichten zu erhalten, mit denen er nicht unmittelbar &#8220;befreundet&#8221; bzw. vernetzt ist.</p>
<p>Die Folgen von unzulässiger Werbung und Verstößen gegen die vorgenannten Vorschriften wirken sich langfristig aus und sind zudem häufig kostspielig. Im Rahmen von außergerichtlichen Abmahnungen werden grds. strafbewehrte Unterlassungserklärungen gefordert, in denen sich das werbende Unternehmen zur Unterlassung der unzulässigen Werbung und zur Zahlung einer Vertragsstrafe im Falle der Zuwiderhandlung verpflichtet. Die Verjährungsfrist für diese Erklärungen beträgt 30 Jahre. Zudem liegen die Streitwerte in solchen Fällen regelmäßig im Bereich von 15.000,00 EUR aufwärts, die zu entsprechend hohen Rechtsverfolgungskosten führen. Letztere hat das abgemahnte, werbende Unternehmen im Falle einer berechtigten Abmahnung als Schadensersatz zu erstatten.</p>
<p>WK LEGAL berät Unternehmen bei der Planung und Durchführung von Marketingkampagnen, in dem wir alle relevanten rechtlichen Risiken beurteilen. Darüber hinaus beraten und vertreten wir Unternehmen im Rahmen der Durchsetzung oder Abwehr von wettbewerbsrechtlichen und urheberrechtlichen Ansprüchen sowie den damit einhergehenden Ansprüchen, wie z. B. Auskunft, Schadensersatz, usw. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail unter <a href="mailto:info@wklegal.de">info@wklegal.de</a> zur Verfügung.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/medienrecht/social-media-recht/wissen-was-recht-ist-social-media-marketing-recht-%e2%80%93-teil-2-%e2%80%93' addthis:title='Wissen, was Recht ist: Social Media Marketing &amp; Recht – Teil 2 – ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Maßstäbe durch die UWG Reform 2009</title>
		<link>http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/neue-masstabe-durch-die-uwg-reform-2009</link>
		<comments>http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/neue-masstabe-durch-die-uwg-reform-2009#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Kluck, LL.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Geschäftsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerblicher Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[reform]]></category>
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		<category><![CDATA[uwg reform 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb erf&#228;hrt eine Neufassung durch die UWG Reform 2009. In dieser setzt der Gesetzgeber die EU Richtlinie 2005/29/EG um und erh&#246;ht das Niveau des Verbraucherschutzes im Wettbewerbsrecht. Durch diese Umsetzung wird h&#246;here Rechtssicherheit auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene f&#252;r Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen. Durch die &#252;berarbeiteten und verbesserten [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/neue-masstabe-durch-die-uwg-reform-2009' addthis:title='Neue Maßstäbe durch die UWG Reform 2009 ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wkblog.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=blog.de/wp-content/thumbnails/419.jpg&amp;w=250&amp;h=100&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb erf&auml;hrt eine Neufassung durch die UWG Reform 2009. In dieser setzt der Gesetzgeber die EU Richtlinie 2005/29/EG um und erh&ouml;ht das Niveau des Verbraucherschutzes im Wettbewerbsrecht. Durch diese Umsetzung wird h&ouml;here Rechtssicherheit auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene f&uuml;r Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen.</p>
<p><span id="more-419"></span></p>
<p>Durch die &uuml;berarbeiteten und verbesserten Richtlinien des Gesetzes kommen neue Anforderungen auf Unternehmen zu. Die Gesetzes&auml;nderung forciert gegen&uuml;ber den fr&uuml;heren Richtlinien die Ber&uuml;cksichtigung der Verbraucherrechte im B2C Bereich. Weiterhin wird in der Novellierung des Gesetzes weitestgehend auf die Unterscheidung der Verh&auml;ltnisse zwischen Unternehmen und Verbrauchern (B2C) und zwischen Unternehmern (B2B) verzichtet. Hieraus ergibt sich, dass das Wettbewerbsrecht sowohl f&uuml;r Kunden- als auch f&uuml;r Gesch&auml;ftsbeziehungen einheitliche Geltung erlangt und in gleichem Ma&szlig;e Verbraucher und Marktteilnehmer betrifft. Es ist anzuraten die Novellierung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb zu beachten, denn es drohen bei gesetzeswidrigen Handlungen Bu&szlig;gelder in H&ouml;he von bis zu EUR 50.000,00.</p>
<p>F&uuml;r Unternehmen d&uuml;rften die folgenden neuen Regelungen von besonderem Interesse sein:</p>
<ul>
<li>Das Gesetz erfasst durch den neuen Begriff der &bdquo;gesch&auml;ftlichen Handlung&ldquo; k&uuml;nftig nicht mehr allein die vorvertragliche Werbung. Betroffen sind alle Handlungen, Unterlassungen, Verhaltensweisen, die unmittelbar mit der Absatzf&ouml;rderung, dem Verkauf oder der Lieferung eines Produkts oder einer Dienstleistung zusammenh&auml;ngen. Hierzu geh&ouml;ren insbesondere auch Allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen, die sich auch noch nach Vertragsschluss auswirken und die es besonders zu beachten gilt, um Mitbewerbern die M&ouml;glichkeit einer Abmahnung zu geben.</li>
<li>Den Informationspflichten kommen im neuen UWG eine besondere Bedeutung zu. Durch den neuen &sect; 5a UWG (Irref&uuml;hrung durch Unterlassen) werden alle Informationen als wesentlich eingestuft, &bdquo;die auf Rechtsvorschriften zur Umsetzung gemeinschaftlicher Richtlinien oder auf gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen beruhen&ldquo;. Mangels Bagatellgrenze f&uuml;hrt daher die fehlende Angabe solcher Informationen im Verh&auml;ltnis zum Verbraucher zur Unzul&auml;ssigkeit der Handlung.</li>
<li>Sofern Waren oder Dienstleistungen unter Hinweis auf deren Merkmale und Preis angeboten werden, ist in der Werbung k&uuml;nftig stets die Identit&auml;t und Anschrift des Unternehmers zu nennen. Dieser neuen Pflicht wird im Alltag eine sehr gro&szlig;e Bedeutung zukommen. Ob zur Identit&auml;t des Unternehmens auch Handelsregisterdetails anzugeben sind ist bisher noch nicht gekl&auml;rt.</li>
<li>Eine unmittelbare Aufforderung an Kinder, selbst eine beworbene Ware zu erwerben bzw. eine beworbene Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder ihre Eltern dazu zu veranlassen, ist k&uuml;nftig verboten.</li>
<li>Besteht bei einer Ware die Notwendigkeit nach einem Ersatzteil, eines Austauschs oder einer Reparatur, d&uuml;rfen hierzu keine unwahren Angaben gemacht werden.</li>
<li>Die Herausstellung, dass ein gesetzliches Recht eine Besonderheit des Angebots darstelle, gilt k&uuml;nftig ausdr&uuml;cklich als unlauter. Dies bedeutet beispielsweise, dass der H&auml;ndler zwar noch auf die gesetzliche Gew&auml;hrleistung hinweisen, jedoch nicht mit ihr besonders werben darf. Insoweit normiert die schwarze Liste nochmals eine Handlung, welche bereits in der Vergangenheit unter dem Stichwort &bdquo;Werbung mit Selbstverst&auml;ndlichkeiten&ldquo; unzul&auml;ssig war.</li>
<li>F&uuml;r eine Werbung mittels Telefax, Email oder automatischer Anrufmaschine ist k&uuml;nftig regelm&auml;&szlig;ig eine ausdr&uuml;ckliche Einwilligung des Adressaten erforderlich, w&auml;hrend bislang auch eine konkludente Einwilligung ausreichend war. Urspr&uuml;nglich sollten im Rahmen der vorliegenden Novelle auch die Anforderungen an Telefonwerbung drastisch versch&auml;rft werden. Dies bleibt nun jedoch einem eigenen Gesetz vorbehalten, das noch im Laufe des Jahres in Kraft treten soll.</li>
</ul>
<p>Transparenz soll dar&uuml;ber hinaus die sog. &bdquo;Schwarze Liste&ldquo; des UWG bringen. In dieser sind 30 gesetzeswidrige gesch&auml;ftliche Handlungen aufgelistet. Ein Versto&szlig; gegen einen der dort aufgelisteten Punkte bedeutet immer die Unzul&auml;ssigkeit der Handlung. Diese schwarze Liste des UWG wird zuk&uuml;nftig in Abschnitte unterteilt, so dass hierdurch eine noch h&ouml;here Transparenz erzielt werden soll. Die Abschnitte werden beispielsweise wie &bdquo;Versprechen, die man nicht halten kann oder will&ldquo;, &bdquo;Verbraucher t&auml;uschen&ldquo; oder &bdquo;Getarnte Werbung&ldquo; bezeichnet sein.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/neue-masstabe-durch-die-uwg-reform-2009' addthis:title='Neue Maßstäbe durch die UWG Reform 2009 ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgemahnt wird &#8230;</title>
		<link>http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/abgemahnt-wird</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 15:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Kluck, LL.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[impressum. widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[preisangabenverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[textilkennzeichnungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[uwg]]></category>
		<category><![CDATA[verpackungsverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Abmahnung ist nach wie vor besonders bei kleinen und mittelst&#228;ndischen Unternehmen tagesaktuell. So zeigen aktuelle Statistiken, dass nahezu jeder zweite Onlineh&#228;ndler in Deutschland innerhalb der letzten zw&#246;lf Monate abgemahnt worden ist. Teilweise erhielten Online-Shop-Betreiber sogar mehrere Abmahnungen innerhalb der letzten Monate. Grund und Ursache ist die Vielzahl an potentiellen Fehlerquellen in allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen, [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/abgemahnt-wird' addthis:title='Abgemahnt wird &#8230; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wkblog.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=blog.de/wp-content/thumbnails/274.jpg&amp;w=250&amp;h=100&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Das Thema Abmahnung ist nach wie vor besonders bei kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen tagesaktuell. So zeigen aktuelle Statistiken, dass nahezu jeder zweite Onlineh&auml;ndler in Deutschland innerhalb der letzten zw&ouml;lf Monate abgemahnt worden ist. Teilweise erhielten Online-Shop-Betreiber sogar mehrere Abmahnungen innerhalb der letzten Monate.</p>
<p>Grund und Ursache ist die Vielzahl an potentiellen Fehlerquellen in allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen, Widerrufsbelehrung und Impressum. Mangels Bagatellschwelle f&uuml;hrt nahezu jeder Versto&szlig; zu einer Abmahnung, weil jeder Versto&szlig; gegen eine gesetzliche Norm verst&ouml;&szlig;t und damit zumindest &uuml;ber &sect; 4 Nr. 11 UWG oder &ndash; als neuestem Trend &#8211; &sect; 5a UWG abmahnbar ist.</p>
<p>Aus diesem Grunde stellen wir Ihnen nachfolgende die h&auml;ufigsten Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Abmahnung vor.</p>
<p><span id="more-274"></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 1375px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>AGB werden lediglich in      einem zu kleinen Scrollkasten zur Verf&uuml;gung gestellt</li>
<li>Es wird der falsche      Erf&uuml;llungsort angegeben</li>
<li>Es wird der falsche      Gerichtsstand angegeben</li>
<li>Es gibt keine Regelung zum      Vertragsschluss</li>
<li>Verwendung der Klausel,      dass Nebenabreden nur wirksam sind, wenn sie schriftlich erfolgen</li>
<li>&quot;Alle Angebote sind &#8211;      auch bzgl. der Preisangaben &#8211; freibleibend und unverbindlich&quot;</li>
<li>Fehlen einer      Widerrufsbelehrung</li>
<li>Gleichzeitige Widerrufs-      und R&uuml;ckgabebelehrung</li>
<li>Verwendung der nicht mehr      g&uuml;ltigen Musterwiderrufsbelehrung</li>
<li>Bezugnahme auf eine      Verbrauchergemeinschaft</li>
<li>Keine Angabe &uuml;ber den      Widerrufsfristbeginn</li>
<li>Angabe eines falschen      Widerrufsfristbeginns</li>
<li>Widerrufsfrist von 4 Wochen      anstatt 1 Monat</li>
<li>Die Information, die Voraussetzung f&uuml;r den Fristbeginn sei die Erf&uuml;llung der Anforderungen des &sect; 312c Abs. 2 BGB i.V.m. &sect; 3 BGB-Info.</li>
<li>Keine Angabe des      Widerrufsadressaten</li>
<li>Verweis auf das Impressum      bzgl. des Widerrufsadressaten</li>
<li>Angabe der Telefonnummer in      der Widerrufsbelehrung</li>
<li>Irref&uuml;hrende Angaben zur      Faxnummer innerhalb der Widerrufsbelehrung</li>
<li>Abh&auml;ngigkeit des Widerrufs      von Frankierung</li>
<li>Unfreie Warenr&uuml;cksendung      wird nicht angenommen</li>
<li>R&uuml;cksendekosten werden      pauschal dem K&auml;ufer auferlegt</li>
<li>Falscher Warenwert bei      R&uuml;cksendekostentragung angegeben (50 Euro statt 40, &hellip;)</li>
<li>Hinweis, dass auch bei einem h&ouml;heren Warenwert als 40 Euro die R&uuml;cksendekosten dem Kunden in Rechnung gestellt werden, wenn zum Zeitpunkt des Widerrufs keine Anzahlung geleistet worden sei</li>
<li>Dem Kunden werden im Falle      des Widerrufs nicht die verauslagten Versandkosten erstattet</li>
<li>Nur in den AGB, nicht aber in der Widerrufsbelehrung wird geregelt, dass der Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der R&uuml;cksendung der Widerrufsware zu tragen habe.</li>
<li>Widerrufsbelehrung befindet      sich in zu kleinem Scrollkasten</li>
<li>Widerrufsbelehrung enth&auml;lt      keine oder fehlerhafte Angaben zu Rechtsfolgen</li>
<li>Fehlender Hinweis, dass      auch der Unternehmer die empfangenen Leistungen und gezogene Nutzungen      herauszugeben hat</li>
<li>Fehlender Hinweis auf die      Wertersatzpflicht des Verbrauchers bei Verschlechterung der Sache</li>
<li>Fehlender Hinweis, dass der Verbraucher im Falle der R&uuml;ckabwicklung des Kaufvertrages ein Recht auf Erstattung aller von ihm erbrachten Zahlungen einschlie&szlig;lich etwaiger Zinsen hat</li>
<li>Hinweis, dass Widerruf auch      durch R&uuml;cksendung der Ware erfolgen kann, fehlt</li>
<li>Hinweis, dass Widerruf nur      durch R&uuml;cksendung der Ware erfolgen kann</li>
<li>Hinweis, dass      Kontaktaufnahme zur Geltendmachung des Widerrufsrechts notwendig sei</li>
<li>Hinweis, dass Ware mit      entfernten oder ge&ouml;ffneten Garantiesiegeln vom Umtausch ausgeschlossen sei</li>
<li>Hinweis, dass Ware mit      Gebrauchsspuren vom Umtausch ausgeschlossen sei</li>
<li>Hinweis, dass eingeschwei&szlig;te Ware durch &Ouml;ffnen der Verpackung entsiegelt und damit vom Umtausch ausgeschlossen sei Aus&uuml;bung des Widerrufsrechts wird auf R&uuml;ckgabe in Originalverpackung beschr&auml;nkt</li>
<li>Aus&uuml;bung des      Widerrufsrechts nur bei Artikel in unbenutztem Zustand m&ouml;glich</li>
<li>Der Hinweis in einer Widerrufsbelehrung auf das Erl&ouml;schen des Widerrufsrechts bei Dienstleistungen gem. &sect; 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB, wenn der H&auml;ndler keine Dienstleistungen anbietet.</li>
<li>Der Verbraucher tr&auml;gt die      Gefahr des zuf&auml;lligen Untergangs nach &Uuml;bergabe an die Transportperson</li>
<li>Pflicht zur unverz&uuml;glichen      Anzeige bei Transportsch&auml;den</li>
<li>Angaben hinsichtlich nicht      hinreichend bestimmter Lieferfristen</li>
<li>Hinweis, dass der      Verbraucher die Ware versichern soll</li>
<li>Vorbehalt der      Selbstbelieferung</li>
<li>Versandkosten m&uuml;ssen      erfragt werden</li>
<li>Keine Angabe von      Versandkosten bei Auslandsversand</li>
<li>K&auml;ufer muss Kosten der      R&uuml;cksendung aus dem Ausland bei mangelhafter Sache tragen</li>
<li>Ausschluss des      Widerrufsrechts des Verbrauchers bei Selbstabholung</li>
<li>R&uuml;cktritt des Verk&auml;ufers      f&uuml;r den Fall, dass die Zustellung der Ware trotz einmaligem      Auslieferungsversuch scheitert.</li>
<li>Bei Nichtantritt der Reise wird dem Kunden pauschal der vollst&auml;ndige Reisepreis auferlegt ohne den Verbraucher darauf hinzuweisen, dass er die M&ouml;glichkeit der Darlegung eines geringeren Schadens hat</li>
<li>Ausschluss der      Gew&auml;hrleistung</li>
<li>Gew&auml;hrleistung wird in      Abh&auml;ngigkeit zur Rechnung oder Kaufbeleg gestellt</li>
<li>Vorbehalt der Art der      Gew&auml;hrleistung</li>
<li>Begrenzung der      Gew&auml;hrleistung auf ein Jahr</li>
<li>Ausschluss des      Schadensersatzes</li>
<li>Haftungsausschluss bei      subjektiver Unm&ouml;glichkeit</li>
<li>Haftungsbeschr&auml;nkungen in      unzul&auml;ssiger Form</li>
<li>Haftungsbeschr&auml;nkung bis      zur H&ouml;he des Kaufpreises</li>
<li>Pflicht zur R&uuml;ge des      Verbraucher gegen&uuml;ber dem Hersteller</li>
<li>Erweiterung des      Eigentumsvorbehaltes</li>
<li>&shy;Verwendung der      Salvatorischen Klausel</li>
<li>Zulassung der Aufrechnung      nur mit anerkannten oder rechtskr&auml;ftig festgestellten Gegenforderungen</li>
<li>&shy; Klausel &bdquo;Wenn Kunde nicht      zahlt, verf&uuml;gt H&auml;ndler bzgl. Ware anderweitig&ldquo;</li>
<li>Festsetzung eines pauschalen Wertersatzes      in H&ouml;he von 100% im Falle des Widerrufs</li>
<li>Vorbehalt bei &Auml;nderungen</li>
<li>Vorbehalt zu      Teillieferungen</li>
<li>&Auml;nderungen in Form, Farbe,      Gewicht und technischen Details bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.</li>
<li>Zusicherung einer      lebenslangen Garantie</li>
<li>Werbung von Herstellern f&uuml;r      40-j&auml;hrige Haltbarkeitsgarantie</li>
<li>Werbung mit Garantie ohne      Hinweis auf daneben bestehendes Gew&auml;hrleistungsrecht</li>
<li>Verwendung ungenauer      Angaben bzgl. der Lieferzeit wie &bdquo;in der Regel&ldquo; oder &bdquo;ca.&ldquo;</li>
<li>Verwendung nicht      identischer Produktbilder ohne entsprechenden Hinweis</li>
</ol>
</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Impressum</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 181px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td>
<ol>
<li>Kein      Vorhalt eines Impressums</li>
<li>Keine      Angabe der E-Mail Adresse</li>
<li>Statt      einer E-Mail Adresse wird auf ein Kontaktformular verwiesen</li>
<li>Telefonnummer      wird nicht angegeben</li>
<li>Postanschrift      wird falsch angegeben</li>
<li>Hinweis      auf die Rechtsform fehlt</li>
<li>Vertretungsberechtigte      Person wird nicht angegeben</li>
<li>Vertretungsberechtigte      Gesellschafter werden nicht vollst&auml;ndig aufgef&uuml;hrt</li>
<li>Bei      einer GmbH wird der Name des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers nicht angegeben</li>
<li>Vorname      wird abgek&uuml;rzt</li>
<li>Registernummern      werden nicht angegeben</li>
<li>Widerspr&uuml;chliche      Angaben innerhalb der Impressumsangaben</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Besonders wichtige Regelungen, die regelm&auml;&szlig;ig Gegenstand von Abmahnungen sind.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Preisangabenverordnung</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 97px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>Die      Angabe zur Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer wird unterlassen</li>
<li>F&uuml;r      einen Tag g&uuml;ltige Werbung mit &bdquo;ohne 19% Mehrwertsteuer&ldquo;</li>
<li>Angaben      von Kleinunternehmern zur Umsatzsteuer, obwohl diese nicht erhoben wird</li>
<li>Angaben      zur Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer an falscher Stelle</li>
<li>Artikelbeschreibung      enth&auml;lt unterschiedliche Angaben zur Mehrwertsteuer</li>
<li>Grundpreisangaben      sind nicht genannt</li>
<li>Grundpreisangaben      werden an falscher Stelle genannt</li>
<li>Keine      Angabe der f&uuml;r das Ausland bestimmten Versandkosten</li>
<li>Keine      Auflistung der Versandkosten in die EU, wenn ein Versand in die EU grunds&auml;tzlich      angeboten wird</li>
<li>Versandkosten      werden nur in den AGB oder im Warenkorb angezeigt</li>
<li>Nicht      ver&ouml;ffentlichte gewichtsabh&auml;ngige Versandkosten</li>
<li>Preisangaben      in Preissuchmaschinen ohne Hinweis auf zus&auml;tzlich anfallende Versandkosten</li>
<li>Angabe      einer Preisspanne bei Hotels</li>
<li>Kein      Hinweis vor Bestellprozess auf einen Paypalzuschlag</li>
<li>Nicht      klar erkennbare Ausweisung der Rahmenbedingungen bzw. wesentlichen      Umst&auml;nde (insbesondere Dauer oder zeitliche Befristung) einer Preissenkung      oder Rabattaktion</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Textilkennzeichnungsgesetz</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 83px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>&shy;Nichtkennzeichnung von      kennzeichnungspflichtigen Textilien nach dem TextKennzG</li>
<li>Keine Angaben zum      Rohstoffgehalt&nbsp; (z.B. 100 % Baumwolle)</li>
<li>Bambus wird als textiler      Rohstoff angegeben</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Urheberrecht</span></strong></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 90px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>Unberechtigte Verwendung      von Stadtplanausschnitten von Karthographieverlage</li>
<li>Unberechtigte Verwendung fremder      Produktbilder oder Artikelbeschreibungen</li>
<li>Unberechtigte Verwendung fremder      Werbeslogans</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Verpackungsverodnung</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 113px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>&shy;Abw&auml;lzung der      Verpackungsentsorgungskosten auf den K&auml;ufer</li>
<li>&shy;Fehlender Hinweis auf      M&ouml;glichkeit der kostenlosen R&uuml;ckgabe von Verpackungs- und Versandmaterial</li>
<li>Es wird nicht &uuml;ber Regeln      der Verpackungsverordnung belehrt</li>
<li>Online-H&auml;ndler hat sich      keinem Entsorgungsdienstleister f&uuml;r Verpackungen angeschlossen</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG)</span></strong></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 534px; height: 77px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>Irref&uuml;hrende      Qualit&auml;tsber&uuml;hmung in Werbung &shy;</li>
<li>Irref&uuml;hrung &uuml;ber die stoffliche      Zusammensetzung von Waren in Werbung</li>
<li>&shy;Werbung mit irref&uuml;hrenden      Wirkungsaussagen (z.B. bei Antikalkger&auml;ten)</li>
<li>&shy;Irref&uuml;hrende Werbung bei      Multikernprozessoren (etwa 4 x 2,4 GHz = 9,6 GHz)</li>
<li>&shy;Irref&uuml;hrende Werbung f&uuml;r      g&uuml;nstige &bdquo;No-Name-Produkte&ldquo;, wenn es sich nicht um Originalware handelt</li>
<li>&shy;Verwendung des Begriffs &bdquo;Werbeware&ldquo;      in Werbeanzeigen</li>
<li>&shy;Bei      Medikamenten/Kosmetika: Werbung mit unterschiedlichsten Heilwirkungen,      obwohl diese tats&auml;chlich nicht bestehen oder wissenschaftlich nicht      hinreichend gesichert sind</li>
<li>Werbung mit Begriff      &quot;Blitzversand&quot; (obwohl kein besonders schneller Versand erfolgt)</li>
<li>Werbung mit nicht      transparente Versandrabatten bei Mehrfachbestellungen</li>
<li>Werbung enth&auml;lt      intransparente (irref&uuml;hrende) Preisgegen&uuml;berstellungen</li>
<li>Werbung mit Garantien</li>
<li>Werbung mit Preiswerbungsschlagw&ouml;rtern</li>
<li>Unlautere Werbung mit      Begriff &quot;Made in Germany&quot;</li>
<li>Werbeslogan &quot;20% auf      Alles &ndash; au&szlig;er Tiernahrung&quot;</li>
<li>Anwalt wirbt auf Briefkopf,      dass eine Auftretungsberechtigung an allen Amts-, Land- und      Oberlandesgerichten gegeben sei.</li>
<li>Verschwiegen wird, dass es      sich bei Ware um Auslaufmodell handelt</li>
<li>Unzul&auml;ssige Werbung mit      Preisvorteilen</li>
<li>Begriff &quot;Ladenpreis&quot;</li>
<li>Falsches Gr&uuml;ndungsjahr      eines Unternehmens angegeben</li>
<li>Werbung mit der Aussage &bdquo;Solange      der Vorrat reicht&ldquo;</li>
<li>Der Hinweis      &quot;CE-gepr&uuml;ft&quot;</li>
<li>Werbung mit sog.      Heilsteinen</li>
<li>Werbung mit Massagebrillen      mit Wirkungsaussagen wie &quot;verbesserte Sehkraft&quot;</li>
<li>Werbung mit: Verbraucher      erh&auml;lt Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer</li>
<li>Werbung mit: Verbraucher      wird ein Widerrufs- oder R&uuml;ckgaberecht einger&auml;umt</li>
<li>Werbung mit: 24 Monate      Gew&auml;hrleistung bei Neuware</li>
<li>Werbung mit: &bdquo;Absolute      Neuware in Originalverpackung&ldquo;</li>
<li>Werbung mit      Konkurrenzpreisen</li>
<li>Werbung mit nicht      durchgef&uuml;hrten Tests</li>
<li>Werbung mit Testergebnissen      ohne Angabe der Fundstelle</li>
<li>Verunglimpfung des      Mitbewerbers</li>
<li>Werbung mit falschen      Herkunftsangaben</li>
<li>Unverlangt zugesandte      E-Mail Newsletter</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Abmahnf&auml;hige Verst&ouml;&szlig;e bei ebay</strong></span></p>
<table style="background-color: #d4dce8; width: 536px; height: 295px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol>
<li>Eigene AGB regeln, dass der      Vertrag erst mit Annahme durch den Versteigernden zustande kommt</li>
<li>&quot;Alle Angebote      freibleibend&quot;</li>
<li>Vorbehalt von      Preis&auml;nderungen</li>
<li>Pauschalierter      Schadensersatz in verdeckter Form</li>
<li>&bdquo;&Auml;nderungen der      Abbildungen, Beschreibungen etc. sind unverbindlich&ldquo;</li>
<li>Keine Angabe der      Versandkosten in unmittelbarer N&auml;he des &bdquo;Sofort Kaufen&ldquo; Buttons</li>
<li>Weiterreichung von      Paypal-Geb&uuml;hren ohne entsprechenden Hinweis</li>
<li>Angebot einer Ware, die      nicht geliefert werden kann</li>
<li>Vertragsschluss erfolgt      nicht mit Zugangsbest&auml;tigung, sondern erst mit Auftragsbest&auml;tigung</li>
<li>Artikelbeschreibung      verweist auf den Online-Shop</li>
<li>Banner: &bdquo;Verk&auml;ufer tr&auml;gt      ebay-Geb&uuml;hren&ldquo;</li>
<li>Verwendung von R&uuml;ckgabe-      statt Widerrufsbelehrung</li>
<li>Ausschluss des      Widerrufsrechts</li>
<li>Zweiw&ouml;chige Widerrufsfrist</li>
<li>Widerrufsbelehrung wird nur      in Form einer Grafikdatei vorgehalten, indem sie von einem externen Server      in das Angebot geladen wird</li>
<li>Widerrufsbelehrung befindet      sich auf der &bdquo;mich-Seite&ldquo;</li>
<li>Die Formulierung: &quot;Im      &Uuml;brigen kann der Verbraucher die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die      Sache nicht wie ein Eigent&uuml;mer in Gebrauch nimmt und alles unterl&auml;sst, was      deren Wert beeintr&auml;chtigt.&quot;</li>
<li>Ausweisung als      Verbraucher/Privater, obwohl Unternehmereigenschaft vorliegt</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir m&ouml;chten darauf hinweisen, dass diese Liste nicht abschlie&szlig;end ist, sondern lediglich die regelm&auml;&szlig;igen Steitgegenst&auml;nde von Abmahnungen darstellen soll.</p>
<p>Sollten Sie festgestellt haben, dass Ihre Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen, Werbung oder Ihr Impressum Inhalte aufweist, welche mit den hier aufgef&uuml;hrten Tatbest&auml;nden &uuml;bereinstimmt, besteht dringender Beratungsbedarf. Denn in diesem Fall liegt mindestens ein Abmahngrund vor.</p>
<p>Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verf&uuml;gung.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
    </tbody>
</table>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/abgemahnt-wird' addthis:title='Abgemahnt wird &#8230; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fehlende Impressumsangaben sind wettbewerbswidrig</title>
		<link>http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/fehlende-impressumsangaben-sind-wettbewerbswidrig</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 12:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Kluck, LL.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[anbieterkennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[impressum]]></category>
		<category><![CDATA[impressumspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[internetshop]]></category>
		<category><![CDATA[online shop]]></category>
		<category><![CDATA[registergericht]]></category>
		<category><![CDATA[registernummer]]></category>
		<category><![CDATA[umsatzsteueridentifikationsnummer]]></category>
		<category><![CDATA[uwg]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerbswidrig]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterl&#228;sst der Betreiber eines Internetshops die Angabe der Handelsregister- und der Umsatzsteuer-(bzw. Wirtschafts)identifikationsnummer in seiner Anbieterkennzeichnung, so verh&#228;lt er sich wettbewerbswidrig. Sp&#228;testens seit Inkrafttreten des neuen UWG am 30.12.2008 kann bei einer derartigen Missachtung der Informationsangabenpflicht nicht mehr von einem Bagatellversto&#223; im Sinne von &#167; 3 Abs. 1 UWG ausgegangen werden. Das Oberlandesgericht Hamm urteilte [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/fehlende-impressumsangaben-sind-wettbewerbswidrig' addthis:title='Fehlende Impressumsangaben sind wettbewerbswidrig ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wkblog.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=blog.de/wp-content/thumbnails/89.jpg&amp;w=250&amp;h=100&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Unterl&auml;sst der Betreiber eines Internetshops die Angabe der Handelsregister- und der Umsatzsteuer-(bzw. Wirtschafts)identifikationsnummer in seiner Anbieterkennzeichnung, so verh&auml;lt er sich wettbewerbswidrig.</p>
<p>Sp&auml;testens seit Inkrafttreten des neuen UWG am 30.12.2008 kann bei einer derartigen Missachtung der Informationsangabenpflicht nicht mehr von einem Bagatellversto&szlig; im Sinne von &sect; 3 Abs. 1 UWG ausgegangen werden.</p>
<p><span id="more-89"></span></p>
<p>Das Oberlandesgericht Hamm urteilte hierzu am 2. April 2009 (Az 4 U 213/08), dass insbesondere die Angabe des Registergerichts und der Registernummer gem&auml;&szlig; &sect; 5 Abs. 1 Nr. 4 TMG nicht vergessen werden d&uuml;rfen. Das Fehlen dieser Angaben stelle keinen Bagatellversto&szlig; im Sinne von &sect; 3 Abs. 1 UWG dar. Die Angabe der Handelsregisternummer diene als eine &quot;Art Existenznachweis&quot;. Wer im Handelsregister eingetragen ist, existiere zumindest formell und sei nicht nur ein Phantasiegebilde. Auch die Umsatzsteueridentifikationsnummer sei gem&auml;&szlig; &sect; 5 Nr. 6 TMG nach Auffassung des OLG Hamm nicht entbehrlich.<br />
Klarstellend hat das OLG Hamm deutlich gemacht, dass es im Wettbewerbsrecht keine Nachsicht f&uuml;r jene Diensteanbieter gibt, bei denen Angaben v&ouml;llig fehlen. Lediglich beim Fehlen einzelner Teile wie z.B. der Vorname des zu benennenden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers k&ouml;nne es sich u.U. noch um einen Bagatellfall handeln.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.wkblog.de/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/fehlende-impressumsangaben-sind-wettbewerbswidrig' addthis:title='Fehlende Impressumsangaben sind wettbewerbswidrig ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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